Bibellesepläne

Ein Bibelleseplan soll dem Leser die Bibel näher bringen. Die Bibelstellen der meisten Pläne sind kurz. Teilweise sind es nur einzelne Sätze.

Die Lektüre wird den Leser und die Leserin vor allem mit sich selbst in Berührung bringen. Es geht um Selbsterkenntnis und Reflexion. Darum, sich klarzumachen, wo man selbst im Glauben steht. Dabei wird deutlich werden, wo man auf dem richtigen Weg ist und wo nicht. Im besten Fall wird die Lektüre Impulse und Anregungen geben, wo man sich und sein Leben mit Gottes Hilfe ändern kann, um mit Gott - und damit auch mit sich selbst - ins Reine zu kommen und ein sinnerfülltes Leben zu führen, das unserer Bestimmung als Geschöpfe Gottes entspricht.

Es empfiehlt sich, jeweils morgens oder abends eine halbe Stunde für die Bibellektüre zu reservieren. Man kann eine Kerze anzünden oder tun, was immer einem dabei hilft, ruhig zu werden. Wichtig ist: Die ablenkenden Gedanken müssen verstummen. Solange ruhig sitzen bleiben, bis das Denken zur Ruhe kommt. Ein Gebet hilft hier. Nicht aufgeben, wenn das am Anfang lange dauert. Wir sind Ruhe nicht mehr gewohnt und wir wollen uns Gott und uns selbst nicht gerne stellen. Da gibt es viele Widerstände.

Wenn man soweit ist, mit der Lektüre beginnen. Langsam und Satz für Satz. Nach jedem Satz kurz pausieren: Was bedeutet dieser Satz für mich? Es empfiehlt sich, diese Gedanken irgendwo in einem Buch zu notieren.

Die Lektüre wird mit einem Gebet + Vaterunser abgeschlossen.
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